Baupolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Sebastian Körber bei der Stadt Ulm

Sebastian Körber MdB
Sebastian Körber MdB

Am 19. September 2012 besuchte der baupolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Sebastian Körber, gemeinsam mit dem Reutlinger Bundestagsabgeordneten, Pascal Kober, die Stadt Ulm. Im Gespräch mit Alexander Wetzig, dem Ulmer Bürgermeister für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt, Dr. Frank Pinsler, dem Geschäftsführer der Ulmer Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft, Dr. Bruno Waidmann, dem Fraktionsvorsitzenden der FDP im Ulmer Gemeinderat, Frank Berger, dem Bundestagskandidaten der FDP Ulm, und Frederik Riek, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der JuLis Ulm, ging es um aktuelle baupolitische Fragen.

Die beiden Abgeordneten freuten sich über die sehr praxisnahen Darstellungen, da sie so wertvolle Anregungen mit nach Berlin nehmen könnten. Bedenken wurden vor allem hinsichtlich permanenter Verschärfungen von Baugesetzbuch, Baunutzungsverordnung und Energieeinsparverordnung geäußert und zugleich angemahnt, dass man sich hier mehr Planungssicherheit wünsche.

Im Gespräch tauschte sich die Runde auch über die zwei zentralen Megathemen der Stadtentwicklung aus - demografische Entwicklung und Energieeffizienz.

Insbesondere wurde ein zunehmender Bedarf an barrierereduzierten Wohnungen im Gebäudebestand und barrierefreien Wohnungen im Neubaubereich angemeldet.

Der Baupolitiker Körber und der Sozialpolitiker Kober waren sich darin einig, dass man hier mehr Anreize setzen müsse, um diese Wohnungen sicherstellen zu können. Denn mittel- und langfristig sichere dies eine deutliche Kostenreduktion in den Bereichen Gesundheits-, Pflege- und Sozialpolitik. Vor allem der Grundsatz ambulant vor stationär, wenn Menschen also länger zuhause wohnen können, wirke sich für die Kassen deutlich günstiger aus. Dies entspreche auch dem Wunsch von über 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben zu können.